Du kannst deiner Berufung nicht entkommen

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Interview with Jania Aebi. You can't escape your destiniy

Ich bin „zufällig“ auf Jania aufmerksam geworden. Eine Notiz über eine Frau, die mit über 80 ihre erste Praxis eröffnete, hatte mich elektrisiert.  

Das machte mich mehr als neugierig, denn so viele von uns haben das Gefühl in einem Wettlauf mit der Zeit zu sein. Wir wollen endlich wissen, was denn unsere Aufgabe hier auf der Erde ist und ob wir auf dem richtigen Pfad sind. 

Ich fragte Jania, ob ich sie interviewen dürfte und sie sagte zu. Ich hatte gar keine Ahnung, welches Geschenk mich erwartete. Es wurde länger, bewegender und tränenreicher für uns beide als wir es vorhatten. Und hinter dieser zierlichen und bescheidenen Frau verbirgt sich ein Herz aus Gold, ein powervoller Coach, die Menschen aus der ganzen Welt begleitet, und eine Heilerin, die mit der Energie der Quelle arbeitet und ganze uralte Lebensmuster bewegt.

Dabei ist es nicht mal so, dass es Janias Vision war, als Heilerin zu arbeiten, im Gegenteil.  Ihr Weg barg Herausforderungen, die für ein paar Inkarnationen gereicht hätten. Hier gibt es unser Interview ungekürzt, Lachen, Tränen und Ähs inklusive sowie einer wunderbaren Meditation / Energieaktivierung am Schluss. Ausserdem habe ich die zusätzlich Meditation separat geschnitten, so dass du sie direkt und ohne unser Gespräch immer wieder nutzen kannst.

Hier ist die Quintessenz: „Du kannst deine Talente und deinen Auftrag eh nicht vermeiden, es ist nie zu spät und das Universum wird dich mit allen Mitteln dazu bewegen, deinen Pfad zu finden. Die Mittel werden umso drastischer, je 
weniger du Lust hast, deinem wahren Pfad zu folgen…“  

  

 

Jania über sich selber: 

„When I was at a point in my life where nothing made sense any more, there was no clear direction, no hope of anything better in the future, I had to reach for answers deeper than ever before.  Deeper within myself.  Asking Spirit - Life  - to show me the purpose for even being alive.  Answers came, such as a book to read, a conversation held, a link to a website.

As I acted on each step and integrated the ideas, more was presented until I became someone I could no longer recognize as the old me.Sharing the principles and ideas that have helped me so much has become a goal, so I could help others in difficult situations or challenging times.

Life is about sharing what you’ve been given to assist others. Unless I allowed what I have received to flow out, there would be no room to receive more.  It’s a continual receiving, and giving, like a breath being taken in, and flowing out, so you can take another breath.”

Die Interviews sind auf Englisch. Falls das für dich nicht so einfach ist, will ich dir hier eine deutsche Zusammenfassung geben. Falls du dir das Interview anschauen willst, schlage ich vor, dass du den Text nicht vorab liest. 

 

Deutsche Zusammenfassung:

Jania wuchs auf in Polen während des zweiten Weltkriegs. Auf der Plusseite gab es eine beherzte Grossmutter mit einem mutigen Geist, die Juden versteckte. Auf der Minusseite gab es die Gestapo, die im gleichen Haus wohnte.

Irgendwann in unserem Interview kamen wir an den Punkt, wo Jania sagte, dass es ihr nicht so einfach viel, wirklich sichtbar zu werden und über sich zu reden. Die Erfahrung, dass es überlebenswichtig ist, den Mund halten zu können spürt sie bis heute in ihrem System.

Später zog sie nach Afrika, lernte ihren späteren Mann dort kennen, bekam einen Sohn und lebte ziemlich happy. Ihr Sohn war gerade mal dreizehn, als ihr Mann bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Damit verlor sie aber ihre Aufenthaltsgenehmigung und musste innerhalb von 4 Wochen das Land verlassen und alles aufgeben. Die Konten wurden gesperrt, sie hatte keine Ahnung, wo sie überhaupt unterkommen könnte. Einen Tag vor ihrer Ausreise sass sie ohne Geld, ohne die nötigen Papiere inmitten von ungepackten Kisten. Es war ihr völlig schleierhaft, wie sie das Ganze bis zum nächsten Tag auf die Reihe bekommen sollte.

In dem Moment begann sie das erste Mal sich bewusst an Spirit / Gott zu wenden und sagte: „Wenn es dich wirklich gibt, dann wäre jetzt ein prima Moment für deinen Einsatz.“

Wenige Stunden später erschienen verschiedenste Nachbarn und boten ihr an zu packen, ein Banker kam mit dem Geld, das er eigentlich nicht hätte freigeben dürfen, der Konsul erschien mit all den Papieren, die noch unterzeichnet werden mussten und die Verwandten ihres Mannes in der Schweiz boten ihr eine Unterkunft an.

So kam Jania in die Schweiz, nach Pully, wo sie noch heute lebt. Doch Janias Herausforderungen waren noch nicht zu Ende, ihr einziger Sohn wurde ermordet. Wir sprachen über Vergebung und wie man mit solchen Schicksalsschlägen umgeht. „Wir müssen unsere Herausforderungen nicht lieben. Das geht nicht und wäre ja auch unsinnig. Aber wir können uns ihnen trotzdem hingeben.“

Das war ein wunderbares Teaching für mich, denn es ist so verführerisch, mit all den Büchern, Seminaren und Therapien, die wir absolvieren, völlig überzogene Ansprüche an uns zu stellen. „Das sollte ich schon längst können, integriert haben oder vergeben können.“ Diese innere Messlatte steht uns eher im Weg, wenn es darum geht, ja zu sagen zu uns und unserem eigenen Weg.

Wir spulen ein paar Jahrzehnte vorwärts in der Zeit und kommen Janias Berufung näher. Zwei Schamanen erzählen ihr unabhängig voneinander, dass sie eine Heilerin wäre. Einer wies noch darauf hin, dass sie damit im Widerstand wäre, aber ihrer Bestimmung nicht ausweichen könnte. Jania war erstaunt, tat die Information mit einem Lachen ab und vergas sie über viele Jahre hinweg wieder.

Mit fünfundsiebzig, während eines Aufenthalts in den USA bekam sie eine akute aber völlig unerklärliche Entzündung im Fuss. Antibiotikum half nicht, es wurde diskutiert, ob man den Fuss noch erhalten könnte.

„Ich bat um innere Führung um zu verstehen, was das Problem war. In dem Moment erinnerte ich mich schlagartig an die beiden Schamanen und irgendwie war es mir klar, dass mein Fuss ein Zusammenhang hat mit dieser Vorhersage.“ An dem Punkt gab Jania ein inneres Versprechen, Heilerin zu werden – unter der Bedingung, dass ihr gezeigt würde, wie das gehen soll und dass sie alle Infos bekommt, die sie braucht. Danach ging mit einem tiefen Frieden ins Bett, den sie schon lange nicht mehr gefühlt hatte und zwei Tage später war ihr Fuss geheilt und sie konnte die Rückreise antreten.

„Probleme mit unseren Füssen zeigen natürlich an, dass wir nicht wirklich auf dem richtigen Weg sind und in die falsche Richtung marschieren…“ meinte Jania schmunzelnd. Und ich kann dem (nach mehreren Bänderrissen, Fersensporn und angerissener Sehne) nur zustimmen.

Zurück in der Schweiz stand Janias Freundin vor der Tür und sagte: „Ich will auf dieses Heiler Seminar gehen und du könntest doch mitkommen!“ Nicht nur das, das Seminar fand quasi bei ihr um die Ecke statt. An dem Punkt begann also ihr Training als Heilerin und endete mit ihrer ersten Praxis im zarten Alter von 80…

Jania für mich ist so ein wunderbares Beispiel, dass wir immer wachsen und dass uns das Leben an den richtigen Stellen einen Schubs gibt, falls unser Verstand wo anders hinwill als unser Herz. 

Hier ist Janias Homepage: http://janiaaebi.com/

 

Herzlicher Gruss

 

Katharina